DANIEL GRAN
ALMOSENSPENDE DER HL. ELISABETH VON PORTUGAL
Gran legte 1736 Kaiser Karl VI. ein Modell zu dem Gemälde vor. Ursprünglich war an dieser Stelle ein Altarbild Francesco Solimenas vorgesehen: Der Auftrag für einen „Besuch des mailändischen Bischofs Karl Borromäus bei den Pestkranken“ kam jedoch wohl wegen des Endes der österreichischen Herrschaft in Neapel 1734 nicht mehr zustande, sodass ihn Solimenas mitteleuropäischer Meisterschüler Gran übernehmen konnte. Die ikonographische Verbindung der Pestvotivkirche zum regierenden Kaiser wurde nun durch die Almosenspende der Namenspatronin Elisabeth Christines von Wolfenbüttel, der Gattin Karls VI., ersetzt. Der Modello steht unter den zahlreichen Studien Grans stilistisch Solimena am nächsten.
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Daniel Gran
Almosenspende der Hl. Elisabeth von Portugal, 1736/1737
Öl auf Leinwand
Höhe 98 cm, Breite 52 cm
Inv.-Nr. GE2414
Provenienz: Erworben im 2007 im Wiener Kunsthandel durch Fürst Hans-Adam II. von und zu Liechtenstein
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