FRANZ ANTON MAULBERTSCH
DIE VERMÄHLUNG MARIAE
Maulbertsch studierte von 1739-1741 unter Jacob van Schuppen an der Akademie der bildenden Künste in Wien. 1755 erhielt er den Auftrag für ein Altarbild zum Thema Die Vermählung Mariae für den Hochaltar der gerade fertig gestellten Piaristenkirche Maria Treu im 8. Wiener Gemeindebezirk. Sein virtuoser Umgang mit Farb- und Lichteffekten geht auf seine Auseinandersetzung mit Rembrandt und italienischen Meistern wie Piazzetta zurück, den Maulbertsch wohl aus Stichen kannte und an den die gelängte Figurenbildung erinnert.
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Franz Anton Maulbertsch
Die Vermählung Mariae, 1755
Öl auf Leinwand
Höhe 59 cm, Breite 36 cm
Inv.-Nr. GE2406
Provenienz: 1877–1933 Sammlung Frankenberger, Wien; bis 1961 Sammlung S. Maurer, Wien; bis 2006 Sammlung Dr. Rinesch; erworben im Wiener Kunsthandel 2006 durch Fürst Hans-Adam II. von und zu Liechtenstein
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